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Kursnummer: 4005

Info: Geisterteilchen mit wechselnden Identitäten verbergen womöglich die Antwort.

„Ich habe etwas ganz Schreckliches getan“, sagte Wolfgang Pauli, nachdem er die Existenz des Neutrinos vorhergesagt hatte. Er dachte, man würde es nie entdecken können. Doch im Jahr 1956 wurde es im Forschungsprojekt „Poltergeist“ in Los Alamos nachgewiesen. Genauer gesagt: Das Elektron-Neutrino. Denn es stellte sich später heraus, dass es (mindestens) drei Arten von Neutrinos gibt. Und es wurde noch verrückter: Man wusste inzwischen, dass Elektron-Neutrinos bei der Kernfusion im Innern der Sonne erzeugt werden. Aber auf der Erde konnte man nur etwa ein Drittel der erwarteten Teilchen nachweisen. Inzwischen ist klar: Die Neutrinos können ihre Identität wechseln. Aus Elektron-Neutrinos werden während des kurzen Flugs zur Erde zum Teil Myon- oder Tau-Neutrinos. Spannend ist eine Meldung des japanischen Forschungsprojekts Kamiokande vom August 2017: Die Antimaterieteilchen der drei Neutrino-Arten wechseln ihre Identität mit einer anderen Rate als die Materieteilchen. Das ist möglicherweise die Erklärung dafür, dass nach dem Urknall Materie im Universum übrig geblieben ist.

Der Dozent ist Diplom-Physiker und Wissenschaftsjournalist.

Kosten: 8,00 € an der Abendkasse


Kursort:
Termine:
Datum Zeit Straße Ort
Mi. 28.02.2018 19:00 - 20:30 Uhr Dederichsgraben 2 Haupt- und Realschule Rheinbach

Dozent:

 

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April 2018

Programmheft 1. Semester 2018 zum download
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