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24.03.2016 14:56
Kategorie: Volkshochschule / Rückblicke

2019-04-19 Vier Kirchen und ein Wegekreuz


Unter Leitung der ADFC-Tourenleiterin Karin van Deel machten wir uns auf den Weg nach Rheinbach. Treffpunkt war die VHS-Voreifel unter dessen Namen die kulturelle Radexkursion bei trockenem aber kühlen Wetter startete. Mit insgesamt sieben Teilnehmern fuhren wir entlang des Rheinbacher Stadtwaldes in Richtung Wormersdorf, wo wir das erste Ziel, die Reste der ehemaligen Hubertuskapelle, ansteuerten. Die Tourenleiterin erläuterte die Geschichte des 1724/1725 errichteten Sakralbaus, an den heute nur noch drei wieder aufgebaute Fensterbögen erinnern. Weiter ging die Fahrt durch Wormersdorf zur Kirche St. Martinus in Ipplendorf. Die Ursprünge dieser Kirche gehen bereits auf das Jahr 1197 zurück. Unter fachkundiger Führung der Küsterin Frau Thoma wurden uns die Kunstschätze dieser Kirche sehr anschaulich erläutert. Besonders zu nennen sind die aufwändigen Schnitzereien an den Altären mit der Besonderheit eines Drehtabernakels, die aus der Ursprungszeit stammenden wunderbaren Fenster sowie der beeindruckende Orgelprospekt auf der Empore. Im Eingang der Kirche bewunderten wir noch eine Einbaumtruhe im Originalzustand mit historischem Bartschlüssel aus der nahegelegenen Tomburg. Von dort aus ging die Tour durch Felder und Obstplantagen mit Blick auf das Siebengebirge, vorbei an Ersdorf nach Altendorf.


Am Ortseingang erreichten wir das Viethenkreuz. Das nach seinem Stifter benannte sogenannte Doppelkreuz, zeigt auf der einen Seite eine Figur mit Attributen des Heiligen Jakobus und auf der anderen Seite vermutlich die Figur eines Priesters. Überrascht durch einen Schneesturm – es ist immerhin April – machten wir uns auf zum Herrenhaus in Altendorf. Dort begrüßten uns der Vorsitzende des Museumsvereins Dieter Ohm und Frau Simm ganz herzlich und luden ein zu Kaffee und Kuchen. Gut gestärkt und gewärmt ging es dann weiter durch die Obstplantagen nach Meckenheim und weiter nach Merl.

Die etwas unscheinbare Kapelle St. Michael wird seit Anbeginn als Merler Dom bezeichnet. Der einschiffige neugotische Backsteinbau wurde 1900 eingeweiht. Neben der wohltönenden Orgel der bekannten Bonner Orgelbauers Klais fällt uns erneut das in Stein gehauene Symbol des Lamm Gottes und das Buch mit den sieben Siegeln auf. In Merl bestiegen wir erneut unsere Drahtesel und machten uns auf zu unserem letzten Station Lüftelberg. Vorbei an den Hinweistafeln zur ehemaligen Römischen Eifelwasserleitung erreichten wir St. Petrus in Lüftelberg. Dort wurden wir bereits in der geöffneten Kirche erwartet. Während draußen die Schneeflocken stoben, erklärte unsere Tourenleiterin die Besonderheiten dieser beeindruckenden Kirche.

Bekannt ist sie wegen der Reliquien der Heiligen Lüfthildis und der Grabplatte aus dem Kalksinter der Römischen Wasserleitung. Ebenso beeindruckend sind der romanische Taufstein und eine farbig gefasste Pieta aus Holz. Auch hier treffen wir wieder auf eine Klaisorgel, wurde doch der Firmengründer hier in Lüftelberg, direkt gegenüber der Kirche, geboren. Leider hatten sich die dunklen Wolken nicht verzogen, so dass wir nach Beendigung des offiziellen Programms uns schnell auf den Weg nach Hause machten. Wenn auch etwas durchgefroren, erfreuten sich alle Teilnehmer an der gelungenen Radexkursion, die sicherlich noch einmal wiederholt wird.

Hans-Günter van Deel


 

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